Wilhelm  Schindelhauer

geb. 11. November 1887
gest. 31. Dezember 1959

1917 begann Schindelhauer als kaufmännischer Angestellter bei den Hansa-Lloyd-Werken in Bremen-Hastedt unter der Leitung von Geheimrat Robert Allmers. Als Carl F.W. Borgward und sein Partner Wilhelm Tecklenborg die Hansa-Lloyd-Werke Ende der 20er-Jahre übernahmen, baute Schindelhauer die Verkaufsorganisation auf.

Zwischen der Verhaftung Carl Borgwards im Jahr 1945 und seiner Entnazifizierung 1948 leitete Schindelhauer die Werke. Als  langjähriges SPD-Mitglied galt er bei den amerikanischen Besatzern als “Nicht-Nazi”. Schindelhauer sorgte für die Enttrümmerung und für eine bescheidene Produktion von dringend gebrauchten Alltagsgegenständen (Handwagen etc.) und von Lastkraftwagen.

Nach Carl Borgwards Rückkehr in seine Betriebe leitete Schindelhauer erfolgreich den Gesamt-Verkauf PKW und LKW.

Schindelhauer setzte sich erst mit annähernd 70 Jahren zur Ruhe. Sein Nachfolger war Karl Monz.

Schindelhauer