Obering. Fritz  H A T T E S O H L

geb. 15. Mai 1921
gest. 5. Januar 2007

Hattesohl begann 1935 bei Borgward eine Schlosserlehre und begann 1939 mit dem Studium des Maschinenbaus am Bremer Technikum (heute Hochschule Bremen, Fachbereich Technik). Das Studium musste er 1941 unterbrechen, weil er zum Kriegsdienst eingezogen wurde.

Erst ein Jahr nach Kriegsende konnte er das Studium wiederaufnehmen, 1948 erfolgreich beenden und bei Borgward als Leiter des Motorenversuchs erneut einsteigen. 1954 beförderte Carl F.W. Borgward ihn zum Oberingenieur und übertrug ihm die Leitung des Prototypenbaus (Musterbau) für das Konstruktionsbüro Sonderentwicklung.

Nahtlos übernahm Rheinstahl-Hanomag nach dem Konkurs Hattesohl und übertrug ihm die wesentlich vergrößerte Abteilung “Werkzeug- und Musterbau” (nun in der noch von Borgward gebauten Halle 5), die für sämtliche Hanomag-Werke zuständig war. Auch unter der Regie von Hanomag-Henschel und ab 1977 unter der von Daimler-Benz erfüllte Hattesohl als Haupt-Abteilungsleiter die umfangreichen Aufgaben im Bereich Fertigungsmittel und Instandsetzung.

Hattesohl mit der “Raumnocke”, einer Konstruktion zur Regelung der Zündung und der Kraftstoffzumessung.

Hattesohl